KIEFERORTHOPÄDIE

Was ist Orthodontie?

Unter Orthodontie wird im Allgemeinen eine Behandlung mit Verdrahtung verstanden. Eigentlich bedeutet Orthodontie, ordentliche Zähne. D.h. Orthodontie ist eine Wissenschaft, die sich mit Zahnstellungsanomalien und Ober- und Unterkieferungleichmäßigkeiten beschäftigt. Orthodontiebehandlungen werden aus diversen Gründen vorgenommen. Jeder sieht als erstes die Ästhetik und möchte, dass Zahnstellungsanomalien korrigiert werden. Aus diesem Grund wird diese Behandlung bevorzugt. Andererseits kann bei Zahnanomalien die Hygiene schlechter hergestellt werden, als bei ordentlichen Zählen. Als Beispiel kann genannt werden, dass gerade Wände einfacher zu reinigen sind als ungerade. Verschobene und offene Vorderzähne können die Aussprache beeinflussen und dies kann mit Orthodontie korrigiert werden. Einige Probleme mit Kieferknochen können hiermit auch behandelt werden, wobei nicht alle Kieferknochenprobleme mit Orthodontie behandelbar sind. Nebenbei können andere Behandlungen nötig sein. Orthodontie kann hierbei nur behilflich sein. Weil sie das Schließen von Ober- und Unterkiefer korrigiert, hat sie positive Auswirkungen.

Versursacht die Orthodontiebehandlung Schmerzen?

Während der Anbringung von Brackets, d.h. Drähten spürt man absolut keine Schmerzen. Aber jeder Drahtbehandlung bedarf es einer Gewöhnungszeit von 2-10 tagen. Die Zähne werden das erste Mal bewegt. Dafür wird eine Druckkraft angewendet. Dieser Druck verursacht natürlich etwas Unbehagen. Dies ist vergleichbar mit dem Druck einer Brille auf die Nase und die Ohren. Bei der Brille gewöhnt man sich innerhalb von 10-15 Minuten und bei den Drähten innerhalb von 2-10 tagen an den neuen Zustand. Ein leichter Schmerz entsteht aufgrund der Empfindlichkeit, die wir mit Mundspülungen und Schmerzmitteln während der Gewöhnungszeit überbrücken.

Was muss man machen, wenn die Drähte beschädigt werden?

Während der orthopädischen Behandlung können die Brackets brechen. Dies kann aufgrund von harten Lebensmitteln, beim Kaugummi kauen, bei weichen Süßigkeiten wie türkischer Honig oder Gelatine auftreten. Bei orthopädischer Behandlung treten im Allgemeinen keine Notfälle auf und das brechen von Brackets ist in der Regel nicht gefährlich. Wenn das Bracket herausgefallen ist, muss man es sichern und dem Arzt die nötige Information geben. Die Neuanbringung erfolgt in der Sprechstunde Ihres Arztes.

In welchem Alter kann Orthodontie angewendet werden?

Normalerweise sollten die Kinder bei einem Alter vom 7-8 Jahren einen Orthodontisten aufsuchen. Das heißt aber nicht, dass diese Behandlung nur bei 7-8 jährigen ausgeführt werden kann. Orthodontie kann bei gesundem Knochenbau und Zähnen in jedem Alter ausgeführt und die Zähne bewegt werden. Es gibt Unterschiede zwischen der kinder- und Erwachsenenorthopädie. Bei Kindern wird das Wachstum berücksichtigt. Wenn der Ober- oder der Unterkiefer hervorsteht, kann dieser Defekt mit dem Wachstumspotenzial des Kindes angegangen und korrigiert werden. Bei Patienten, die älter als 20 Jahre alt sind, ist das Wachstum abgeschlossen und hier hilft dann die plastische Chirurgie bei der Korrektur von vorstehendem Ober- oder Unterkiefer.

Wie lange dauert eine orthodontische Behandlung?

Die Dauer der Behandlung hängt von der Zahnbeschaffenheit, den Knochen und dem Alter des Patienten ab. Wenn bei einem Kind oder ganz jungen Patienten eine Skelettmissbildung vorliegt und ein Ober- oder Unterkiefer hervorsteht, wird die Behandlung 2-2,5 Jahre dauern. Falls keine Skelettmissbildung vorliegt, sondern nur eine Fehlstellung der Zähne, kann mit 3 oder 6 bis 24 Monaten gerechnet werden. Bei Erwachsenen ist die Zahnbewegung sehr viel langsamer. Falls bei Erwachsenen eine Skelettmissbildung vorliegt wird mit Drahtbehandlung mit orthognatischem Eingriff der plastischen Chirurgie behandelt und kann 2-2,5 Jahre dauern.
Normalerweise dauern orthodontische Behandlungen 1,5 – 2 Jahre.

Worauf muss man nach der ortodontischen Behandlung achten?

Für den Erfolg der ortodontischen Behandlung ist neben dem Anteil der Ärzte der Anteil des Patienten nach dem Anbringen der Brackets sehr groß Die Gefahr, dass die mit Chemikalien angeklebten Brackets herausfallen, besteht immer. Um dies zu verhindern müssen einige Gewohnheiten verändert werden. Auf keinen Fall dürfen harte Früchte wie Nüsse und Cips verzehrt werden, Lebensmittel mit Kernen wie z.B. Oliven dürfen nicht direkt in den Mund genommen und die Kerne müssen außerhalb des Mundes entfernt werden, das Hineinbeißen z.B. in einen Apfel muss unterlassen, mit einem Messer in kleine Stücke geschnitten und auf die Backenzähne gelegt und gekaut werden. Säurehaltige Getränke wie Cola sollten so wenig wie möglich verzehrt, bei Kindern möglichst eine Pipette verwendet und der Mundhygiene im Vergleich zu normalen Personen außerordentlich geachtet werden. Weil auf den Zähnen Drähte verklebt sind und zwischen den Drähten Lebensmittel vermehrt haften können, sollten die Zähne dreimal am Tag mit Verwendung von Hilfsbürsten hygienisch gereinigt werden.

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Antalya, Türkei, Uncali Mund-und Zahnklinik , Kieferorthopädie